Ken Ishiwata (ehemaliger Marantz-Ingenieur und Markenbotschafter) stimmte 2019 zu, seine Modifikationen an einem Rotel-Verstärker und einem CD-Player (CD11 Tribute) vorzunehmen. Leider verstarb er am 25. November 2019, bevor die letzten Feinheiten vollständig umgesetzt werden konnten.
Rotel hatte seine Spezifikationen akzeptiert und er hatte die Konstruktion der ersten Prototypen beaufsichtigt. Sein Freund und Kollege Karl-Heinz Fink konnte eingreifen und die Arbeit vollenden. Dieser und Rotel kamen zu dem Schluss, dass das Produkt der Vision und den Anforderungen von Ken Ishiwata entspricht. Ziel bei diesen beiden Produkten war es, ein exzellentes Klangbild zu einem sehr erschwinglichen Preis zu erreichen.
Der Tod von Sir Ishiwata führte leider dazu, dass der Produktname von „Ken Ishiwata Signature“ in „Tribute Edition“ geändert wurde.
Der integrierte Verstärker Rotel A11 Tribute ersetzt somit das Modell A11. Heute ist es das Einführungsprodukt des japanischen Herstellers.
Rotel A11 Tribute: Frontpanel
Äußerlich ähnelt der Rotel A11 Tribute seinem großen Bruder, dem integrierten Verstärker A12, mit einigen weniger Anschlüssen und Tasten.
In der Mitte der schwarzen oder naturfarbenen Aluminium-Frontplatte befindet sich ein blau hinterleuchtetes grafisches Display. Es zeigt die verwendete Quelle, die Lautstärke und den Tonzustand an. Rechts davon befindet sich ein digitaler Lautstärkeregler wie in der gesamten Produktpalette. Hinzu kommen der Zugang zum Menü, 5 Eingangswahltasten, ein A/B-Lautsprecherwahlschalter sowie ein Kopfhöreranschluss!
Auf der Frontplatte befindet sich natürlich eine zusätzliche Beschriftung auf Japanisch, die sich mit „Tribute respect“ übersetzen lässt.
Rotel A11 Tribute: Rückseite
Auf der Rückseite dieses integrierten Verstärkers befinden sich 4 analoge Eingänge auf RCA-Niveau und ein Phono-MM-Eingang.
Diese werden durch einen Pre-Out-Ausgang und einen Bluetooth-Dongle ergänzt. Dieser unterstützt aptX und AAC für kabelloses Audio-Streaming in CD-Qualität.
Rotel A11 Tribute: Schaltung
Die angekündigte Leistung von 50 Watt wird durch eine klassische Rotel Class-AB-Verstärkung von 50 Watt pro Kanal bei 8 Ohm geliefert. Sie wird durch einen überdimensionierten Ringkerntransformator ergänzt, der von Rotel maßgeschneidert entwickelt wurde. Dieser sorgt für eine perfekte Kontrolle der Lautsprecher, selbst bei schwierigen Lasten.
Die von Ken Ishiwata an der Rotel A11 Tribute Edition vorgenommenen Änderungen umfassen in erster Linie den Austausch der zehn Kopplungskondensatoren und zweier Widerstände. Diese Komponenten im Signalpfad der Verstärkerstufe spielen eine strategische Rolle für die Transparenz und Neutralität des Audiosignals.
Im Vorverstärkerbereich wurden sechs Kondensatoren gegen sehr leistungsfähige Modelle ausgetauscht. Dies entspricht tatsächlich mehr als der Hälfte der Komponenten des Audiosignals.
Alle Kondensatoren der Lautstärkestufe wurden ebenfalls modifiziert. Rotel hat dem Chassis außerdem eine zusätzliche elektromagnetische Isolierung und Dämpfungsmaterialien hinzugefügt, um die Auswirkungen von Resonanzen auf die Schaltung zu beseitigen.
Rotel A11 Tribute: Test und Hörprobe
Beim Hören erkennt man die Wiedergabe- und Musikalitätsqualitäten des Rotel A11: Transparenz, Dynamik und Klangfarbe.
Aber die Definition scheint sich verbessert zu haben, als ob ein Schleier von den Mitten entfernt wurde. Der Bass ist nach wie vor dynamisch und präzise, jedoch mit erhöhter Nuancierung und Transparenz.
All diese Qualitäten ermöglichen es dem integrierten Verstärker Rotel A11 Tribute, mit ausgezeichneten Hi-Fi-Lautsprechern kombiniert zu werden und leistungsstarke und stimmige Sets in erschwinglichen Budgets zu bilden. Die Kombination mit dem CD-Player Rotel CD11 Tribute des Herstellers ist zum Beispiel zu empfehlen.
Bravo Herr Ishiwata, Respekt!
FranckAusgangsleistung: 50W
Frequenzgang: 10Hz - 100kHz ± 0.5dB
Phono: 20Hz - 20kHz ± 0.5dB
Rauschabstand Line-Eingänge: 100dB
Rauschabstand Phono-Eingang: 85dB
Intermodulationsverzerrung: (60Hz: 7kHz, 4: 1)
Dämpfungsfaktor: 140
Ausgangsimpedanz HPO: 4Ω Minimum
Empfindlichkeit Line-Eingänge: 180mV
Empfindlichkeit Phono-Eingang (MM): 2.3mV/47kΩ
Eingangsimpedanz Line: 47kΩ
DAC N/A: Texas Instruments
Bluetooth mit aptX und AAC
Vorverstärkerpegel: 1V
Fernbedienung: ja
Abmessungen: 430 × 93 × 345 mm
Gewicht: 6.85 kg
Kundenbewertungen
Excellent rapport qualité/prix
Je suis très satisfait de la qualité d'écoute de l'ampli, même si il est associé à une ancienne platine Technics et une platine CD YAMAHA tout aussi vintage le résutat est surprenant.
Les enceintes sont des Cabasse Antigua donc petit budget et malgré cela je suis ravi du résultat.
Merci à Franck pour ses conseils.
Simplicité, qualité de fabrication, son au rendez-vous
Très bon conseil de Franck. Cet amplificateur s'adapte à merveille à mes enceintes B&W pour une très belle qualité sonore. Très simple d'utilisation, surtout avec une platine Rotel (une seule télécommande pour les 2). Qualité de finition top. Service Ma Platine parfait!
Très bien
Parfait dans mon bureau avec une platine Project début carbon EVO le son est superbe, un bel achat suite à de très bons conseils. Merci.