Die OLYMPICA-Serie von Sonus Faber zollt dem berühmten italienischen Architekten Andrea Palladio (1508-1580) Tribut, der während der Renaissance das Teatro Olimpico errichten ließ.
Diese Serie ist stark inspiriert von den Studien, die an dem Flaggschiff-Modell der Marke, der „Aida“, durchgeführt wurden. Die Olympica III ist das Referenzmodell der Serie. Sie präsentiert sich als beeindruckender und wunderschöner Standlautsprecher. Sie übernimmt die für Sonus Faber typische „asymmetrische Lyra“-Form. Wie das Paar Olympica I Lautsprecher und das Paar Olympica II Lautsprecher ist sie in zwei Ausführungen erhältlich: Nussbaum und Graphit. Diese beiden Ausführungen sind prächtig, ja sogar luxuriös im Vergleich zur Konkurrenz. Die Front und die Rückseite sind mit wunderschönem, feinem Leder bezogen. Die Oberseite ist ebenfalls mit handgenähtem Leder bedeckt und mit dem Markenzeichen versehen. Sie ist von einem gebürsteten Aluminiumrahmen umgeben.
Die Lautsprecher sind spezifisch für diese Serie, auch wenn sie die bei der Aida und Amati entwickelten Technologien übernehmen. Die Hochfrequenzen werden dem 29 mm DAD 29XTR2 Tweeter mit künstlicher Seidenkalotte (Dampex Apex Dome) anvertraut. Er verfügt über einen starken Neodym-Magneten, der ihm perfekte Linearität, hervorragende Dynamik und eine hohe Belastbarkeit verleiht. Die Membran ist mit einem Phasenkorrektor verbunden, der die Richtwirkung begrenzt und eine linearere Antwort in den hohen Frequenzen bietet.
Das Mittelton-Chassis MW15XTR ist mit einer 150 mm Membran ausgestattet. Diese ist aus einem Mix aus Faser, Zellulose und natürlichem Harz aus Hanf und Kapot gefertigt. Diese Kombination sorgt für eine neutrale und sehr lineare Wiedergabe.
Im Bassbereich wird es durch zwei 18 cm W18XTR Lautsprecher unterstützt. Die Zellulosemembranen werden durch einen Sandwich aus synthetischem Schaumstoff verstärkt. Diese Struktur ermöglicht eine sehr leichte und äußerst steife bewegte Masse.
Die Frequenzweiche, wie bei der OLYMPICA II, hat eine progressive Steigung. Sie ist optimiert, um die Phasenverschiebung zwischen den Kanälen und den vier Lautsprechern auf ein Minimum zu reduzieren. Die verwendeten Komponenten, Luftspulen, Kondensatoren (Mundorf), Verkabelung (versilbertes Kupfer) sind erstklassig. Die Bassreflex-Konstruktion wird nicht durch einen herkömmlichen Röhrenport bearbeitet, sondern durch ein Stealth UltraFlex-System. Eine innere Klinge mündet in einen schmalen vertikalen Kanal, der von der Oberseite bis zur Basis des Lautsprechers reicht. Die Luft durchquert einen Fleece-Filter und dann ein perforiertes Edelstahlgitter. Sie sind symmetrisch auf beiden Lautsprechern angeordnet, was es ermöglicht, die Ports innerhalb oder außerhalb des Hörbereichs zu positionieren. Diese Positionierung verändert die Basswiedergabe und auch das Raumgefühl. Das Anschlussfeld ist markenspezifisch. Seine Verarbeitung und sein Finish sind hervorragend. Es ähnelt Rhodium und akzeptiert Bananenstecker, Gabeln und ermöglicht Bi-Wiring und Bi-Amping.
Wie viele High-End-Lautsprecher sind sie sehr empfindlich gegenüber Temperaturschocks und Einspielzeit, also nach mindestens 48 Stunden bei Raumtemperatur und 50 Stunden Einspielzeit. Der erste Gedanke, der uns in den Sinn kommt: Die Olympica III macht wirklich einen großen Unterschied zu ihren kleineren Schwestern, den Olympica II, die wir jedoch im Alltag sehr schätzen!
Die ersten Takte setzen die Szene mit Leichtigkeit. Die Klangbühne ist hervorragend mit einem holografischen Effekt, der den besten Hi-Fi-Lautsprechern auf dem Markt würdig ist. Die Lautsprecher verschwinden vollständig vor dem Zuhörer. Einige Informationen über Live-Aufnahmen oder bestimmte orchestrale Massen reichen weit über die linke und rechte Seite der Lautsprecher hinaus. Dies gilt auch für die Tiefe und die Staffelung der Ebenen.
Die Klangbühne beeindruckt durch ihre Breite und Tiefe. Aber verstehen Sie darunter, dass sie sich in beiden Dimensionen realistisch ausdehnt, jedoch ohne übertriebene Überschwänglichkeit. Sie bleibt präzise und perfekt gestaffelt. Die Wiedergabe ist autoritär, kann aber auch sehr fein sein. Die Werke werden mit offensichtlichem und überzeugendem Realismus ausgeführt. Man vergisst schnell die Lautsprecher und ihre Positionierung. Die Wände des Hörraums scheinen zu verschwinden, und man hat das Gefühl, in den Konzertsaal „teleportiert“ zu werden. Die Definition und Transparenz sind bemerkenswert. Die Höhen sind prägnant und steigen sehr hoch, ohne jemals Härten oder Zischen zu betonen. Die Mitten sind auf demselben Niveau... sie integrieren sich perfekt und natürlich in die anderen Register. Stimmen und Saiten scheinen mehr Substanz und Dichte zu haben als bei konkurrierenden Lautsprechern. Die Kombination mit verschiedenen Elektroniken ist relativ einfach. Wir haben bemerkenswerte Ergebnisse mit Transistor-Elektronik und sogar mit Class D (Audio Research, Naim Audio, Mark Levinson, Devialet ...) erzielt.
Die Olympica III ist die Demonstration italienischen Könnens, kombiniert mit dem Besten der weltweiten Akustik!
Sicherlich die beste Leistung von Sonus Faber seit ihrer berühmten Stradivari und der beste Lautsprecher unter 15.000 €!
Unser „Herzensbrecher“! BEMERKENSWERT!
FranckStandlautsprecher
Prinzip: 3-Wege-Bassreflex
Hochtöner: 1 x DAD 29XTR2 29 mm Neodym-Magnet
Mittelton: 1 x MW15 XTR 150 mm
Tieftöner: 2 x W18 XTR 180 mm
Frequenzbereich: 40-30.000 Hz
Empfindlichkeit: 90 dB SPL
Impedanz: 4 Ohm
Empfohlene Leistung: 50W - 250 W
Abmessungen: 1114x403x508 mm
Gewicht: 44 kg pro Stück